Heilsame Heißgetränke

Die besten Kräutertees für Frauen

Ein frisch aufgebrühter Tee beruhigt von innen, löst verkrampfte Muskeln und spendet wohlige Wärme. Aber so ein Aufgussgetränk aus frischen oder getrockneten Kräutern kann noch mehr. So lindern bestimmte Heilpflanzen auch typische Frauenleiden. Hier eine Auswahl an Kräutertees, die Frauen kennen sollten. 

BU: Der Frauenmantel: Ein Tee aus
dieser Pflanze wirkt entkrampfend

Frauenmantel

Der Klassiker verdankt seinen Ruf als „Frauentee“ seinem besonders schützenden Effekt auf den weiblichen Unterleib. So kann er die Fruchtbarkeit fördern und hormonelle Schwankungen ausgleichen. Durch seine Inhaltsstoffe Leukocyanidine, Flavonoide und Querecetin wirkt er entkrampfend bei Menstruationsschmerzen. Außerdem hat Frauenmanteltee nachweislich eine regulierende Wirkung auf die Stärke und Intensität der Regelblutung – ideal für Frauen, die unter einer langen oder sehr starken Regelblutung leiden.

Traubensilberkerze

Die bis zu zwei Meter hochwachsende Pflanze verdankt ihren Namen ihrem Aussehen, das einer Kerze ähnelt. Ihre fast silberfarbenen Blüten hängen in einer Traube am Stängel. Im Wurzelstock befinden sich Inhaltstoffe mit östrogenähnlichen Eigenschaften. Ein Kräutertee aus Traubensilberkerze kann dazu beitragen, den abfallenden Hormonspiegel während der Wechseljahre auszugleichen und so gegen typische Beschwerden wie Hitzewallungen und Schweißausbrüche helfen. 

Echte Goldrute

Die leuchtend gelbe Staude gehört botanisch zu den Kornblütengewächsen und gilt als Heilpflanze der Nieren und Harnwege. Sie wirkt stark harntreibend sowie entzündungshemmend und fördert die Durchblutung der Nieren. Als Tee getrunken, ist sie deshalb eine gute Therapieunterstützung bei Blaseninfekten. Die hilfreichen Wirkstoffe sind aber nur in der sogenannten Echten Goldrute enthalten. Achten Sie deshalb beim Kauf darauf, dass Sie nicht versehentlich die ähnlich aussehende Riesengoldrute oder die Kanadische Goldrute bekommen.

Salbei

Die meisten kennen das Gewürzkraut als gutes Mittel gegen Erkältungsbeschwerden wie Husten und Halsschmerzen. Aber auch in der Frauenheilkunde kommt Salbeitee zum Einsatz – zum Beispiel gegen nächtliche Schweißattacken. Der genaue Wirkmechanismus ist zwar noch nicht komplett erforscht, es wird jedoch vermutet, dass im Salbei enthaltene ätherische Öle die Wärmeregulation im Gehirn und somit auch die Schweißbildung beeinflussen. Außerdem wird dem Heilkraut nachgesagt, dass es beim Abstillen das Wohlbefinden steigert. 

Extra-Tipp: Damit es noch besser wirkt

Verwenden Sie, wenn möglich, frische Kräuter, denn sie enthalten mehr ätherische Öle als die getrocknete Variante. Achten Sie beim Aufgießen darauf, dass das Wasser nicht mehr kochend heiß ist, denn das kann die Heilwirkung verringern. Für Arzneitees sind 95 Grad Celsius ideal. Lassen Sie Kräutertees höchstens zehn Minuten ziehen, und decken Sie die Tasse ab. So verhindern Sie, dass sich die Wirkstoffe verflüchtigen. 

Weitere Informationen und spannende Beiträge rund um das Thema Menstruation und Frauengesundheit finden Sie unter www.starke-regelblutung.com.

Quelle: 
A&O Gesundheit Medien- und Verlagsgesellschaft mbH,
12.03.2020

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